Kreisgruppe Celle

BUND - Kreisgruppe Celle

Feuerwehr-Gerätehaus am Triftweg in Celle-Westercelle

„Angesichts des Beschlusses zum Thema „Klima in Not“  seitens des Rates der Stadt Celle (und LK-Celle) sollte eine Überprüfung der Planung B-Plan Nr. 39 – Feuerwehr-Gerätehaus am Triftweg in Celle-Westercelle ermöglicht werden“ – so hat die BUND-KG-Celle in ihrer Stellungnahme der Stadt Celle geschrieben.

Wir betonen: wir sind in keinster Weise gegen die Feuerwehr /bzw. ein neues Gerätehaus, sondern gegen den geplanten Standort am Triftweg.

Es handelt sich um ein nach § 30 BNatSchG gesetzlich geschütztes Biotop und um artenschutzrechtlichen Verbots-Tatbestände des § 44 Abs. 1 BNatSchG.

Wir sind der Meinung, dass die angestrebte Bebauungsplan-Änderung (Nr. 39) ggf. auch mit kleinerer Gebäudeform erfolgen könnte, die sich tatsächlich nur auf diese Westerceller Stadtteil-Feuerwehr beziehen sollte. Die Frage ist, ob Schulungsräume für die übrigen Celler Feuerwehr-Leute ausgerechnet am südlichen Ortsausgang der Stadt gebaut werden müssen. Die Frage ist es auch, ob der Erhalt von wesentlich mehr Bäumen in diesem Bereich durch geschicktere Bauweise möglich wäre.

Es fehlen die ökonomischen Daten der ökologischen Leistungen der Bäume. Wenn die Sauerstoffproduktion technisch erbracht werden sollte, wenn die Wasserrückhaltung technisch erbracht werden müsste, wenn der Wert für den Klimaschutz durch die Verdunstungskälte, durch die CO2-Speicherung, durch die Bedeutung für die Artenvielfalt finanziell bewertet worden wäre, so stünde ein ganz anderer Grundstückswert zur Diskussion. Es wird aber so getan, als ob dieses baumbestandene Grundstück zum Null-Tarif verfügbar sei, da es sich im Besitz der Stadt Celle befindet.

Fraglich ist, ob die Stadtverwaltung die Bewertung durch die „Gehölzwerttabelle nach Koch“ vorgenommen hat, denn damit wird auch der ökonomische Wert der Bäume gewichtet.

Dann wäre es gar nicht sicher, ob der angenommenen Vorteil des eigenen Grundstücks auch nach dieser Art der Berechnung noch Bestand hätte. 

Wir gehen davon aus, dass diese ökonomischen und ökologischen Daten nicht der Beschlussvorlage zu Grunde gelegen haben.

In ihrer abgegebenen Stellungnahme wies die BUND-KG außerdem darauf hin, dass die Biotoptypenkartierung (ALNUS GbR, Bad Harzburg, 26.08.2019) und die artenschutzrechtliche Prüfung unvollständig sind. Sie weisen weder auf Orchideengewächse, noch auf die diversen Wald-Ameisenhaufen (mindestens 8 Stück jeweils ca. 40 cm hoch) hin, welche auf dem Gelände allerdings nicht zu übersehen sind - folglich fehlen hierzu auch Ersatz- / Ausgleichsmaßnahmen.

Die BUND-KG-Celle sieht auch den Kompensationsfaktor von nur 1:1,7 als zu gering an und bittet um eine Vergrößerung der Kompensationsfläche.
 

Die öffentliche, 4-wöchige Auslegung der Planungsunterlagen erfolgte am 23.6.20 im Celler Rathaus. 

Durch die bau- und betriebsbedingten Störungen werden Vielfalt und Lebensräume von mehr als 12 Fledermaus-Arten und mindestens 8 Vogelarten vergrämt werden: ein Biotop zerstört!


 

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