Mit Schwung ins Mediationsverfahren

23. Dezember 2021 | Kalihalde, Umweltgifte, Nachhaltigkeit

Die BUND-Kreisgruppe Celle bringt ihre Expertise im Schlichtungsverfahren zur Kaliabraumhalde Wathlingen ein. Mit den Mitgliedern Christian Sauer und Mar-Heinz Marheine, die sich intensiv in das Thema eingearbeitet haben, will die Kreisgruppe Umwelt- und Naturschutzbelange wirksam vertreten und die Verhandlungen konstruktiv begleiten.

Dr.-Ing. Christian Sauer

Nach intensiver Diskussion haben wir uns entschieden, aktiv am Schlichtungsverfahren zur Kaliabraumhalde Wathlingen teilzunehmen. Nachdem andere Umweltverbände dem Verfahren den Rücken gekehrt hatten, war ungewiss, ob überhaupt noch eine Interessenvertretung für Umwelt und Naturschutz teilnehmen würde. Warum wir dabei sind? Wir haben das Privileg, mit Christian Sauer und Mar-Heinz Marheine zwei engagierte Experten unter unseren Mitgliedern zu haben, die sich voll ins Thema Abraumhalde eingearbeitet haben und ihr Fachwissen im Rahmen des Schlichtungsverfahrens einbringen können.

Christian Sauer sieht eine realistische Chance, das Verfahren im Sinne des Naturschutzes positiv zu beeinflussen: "Ich habe beruflich mit über 100 Bergbaufirmen weltweit zu tun. Ich kann daher glaubhaft vermitteln, dass es für Firmen von Vorteil ist, Umweltaspekte, nicht als Zusatzkosten anzusehen. Die Welt verändert sich gerade enorm und Investoren suchen Firmen aus, die sich dessen bewusst sind und sich auch über gesetzliche Bestimmungen hinaus für die Umwelt einsetzen."

Im Vordergrund stehen für uns zum jetzigen Zeitpunkt die Möglichkeiten, die das Verfahren eröffnet, indem es die unterschiedlichen Parteien auf Augenhöhe zusammenführt. Mit unserer aktiven Teilnahme werden wir den Themen Umwelt- und Naturschutz im Gremium eine Stimme geben. Unsere BUND-Vertreter gehen mit Schwung ins Mediations-Verfahren, über dessen Inhalte bis zum endgültigen Abschluss unter allen TeilnemerInnen Stillschweigen vereinbart wurde.

Der Vorstand

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