Klimaschutz braucht Konsequenz statt neuer Straßen

12. Dezember 2020 | Ortsumgehung, Mobilität

Anlässlich des fünften Jahrestags des Pariser Klimaschutzabkommens kritisierte Soula Bakas bei einer Demonstration den weiterhin unzureichenden Rückgang der Treibhausgase, insbesondere im Verkehrssektor. Der geplante Neubau der Ostumgehung, verbunden mit großflächigen Waldrodungen und Eingriffen in ein einzigartiges archäologisches Denkmal, steht aus Sicht des Klimaschutzes in deutlichem Widerspruch zu den vereinbarten Zielen.

12.12.2020: Soula Bakas kommentiert im Rahmen der Demonstration aus Anlass des fünften Jahrestag vom Pariser Klimaschutzvertrag den nicht ausreichenden Rückgang der Klimagase. Vor allem  bezieht sich auch auf den Anstieg der klimawirksamen Gase im Bereich Mobilität. Vor dem Hintergrund sei der Straßenneubau Ostumgehung eine kontraproduktive Maßnahme zu Lasten des Klimaschutzes. Im weiteren Verlauf sollen 40000 qm Wald gefällt werden. Auch das dient nicht dem Klimaschutz.

Die wegen der OU im Bereich Altencelle zu verlegende Gasleitung kollidiert mit der archäologischen Grabung. Der 3000 Jahre alte Ursprung von Celle wurde gefunden, der so alt ist wie die Pyramiden in Ägypten. Es ist geplant, durch diesen denkmalwürdigen Ort die Gasleitung zu verlegen und die Stelle mit der  Straße zu überbauen.

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