Wir staunen, welche umfassenden Einschränkungen derzeit möglich sind.
Ein Bruchteil davon würde bereits ausreichen, um wirksame Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen.
Die BUND-Kreisgruppe Celle erinnert daher eindringlich daran, dass Celle dringend eine neue Baumschutzsatzung benötigt. Sie ist die zentrale Grundlage, um Bäume, Hecken und andere Vegetation in unserer Stadt dauerhaft zu erhalten.
Gerade in urbanen Bereichen ist Grün von großer Bedeutung: Bäume sorgen für saubere Luft, spenden Schatten auf Straßen und Plätzen, bieten Lebensraum für Vögel und andere Tiere und fungieren als CO₂-Speicher.
Der von der BUND-Kreisgruppe Celle im Mai 2019 allen Fraktionen des Stadtrates sowie dem Oberbürgermeister übermittelte Vorschlag einer neuen Baumschutzsatzung bietet eine hervorragende Möglichkeit, Bäume für uns und kommende Generationen zu schützen und zu bewahren.
Es kann nicht sein, dass die veraltete Vegetationsschutzsatzung aus dem Jahr 1986 weiterhin lediglich „aktualisiert“ wird. Notwendig ist eine grundlegende Erneuerung, die den heutigen Anforderungen entspricht und zukunftsfähig ist.
Wir zitieren aus dem Ratsbeschluss „Klima-in-Not“ vom 28. November 2019:
„Der Rat der Stadt Celle erkennt die Eindämmung des Klimawandels und seiner gravierenden Folgen als Aufgabe von höchster Priorität an …“
„Die Stadt Celle sieht im Klimawandel eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und will auf lokaler Ebene Verantwortung übernehmen sowie ihren Beitrag zur Erreichung der bestehenden Klimaschutz-Ziele leisten. Insbesondere bei der Verringerung von Treibhausgasen und der CO₂-Minderung sind große Anstrengungen erforderlich.“
Wir erwarten, dass unser – im Grunde beschlussreifer – Vorschlag als Leitlinie in die Beratungen des Umweltausschusses und des Stadtrates einfließt. Wir appellieren an alle Fraktionen und Ausschussmitglieder, unseren Antrag aktiv zu unterstützen